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In meinem Blog werde ich Ihnen nützliche Dinge zu Ihrer Immobile und aus dem Sachverständigenwesen näher bringen. Fragen und Anregungen sind gerne willkommen.

Makler und Online-Platformen werben mit KOstenfreien "Gutachten". 

Was ist der Unterschied zum Sachverständigengutachten?

Eine kostenfreie Immobilienbewertung ist in der Regel eine grobe Schätzung des Wertes einer Immobilie, die auf Basis von öffentlich zugänglichen Informationen und Vergleichsdaten erstellt wird und werden gewöhnlich mit der "Maklermethode" kurz
hochgerechnet.
Diese Art der Bewertung wird oft von Immobilienmaklern oder Online-Plattformen angeboten, um potenziellen Verkäufern oder Käufern einen groben Überblick über den Wert einer Immobilie zu geben. Je nach Anlass kann dies ausreichend sein.

Ein Sachverständigengutachten hingegen ist eine detaillierte, professionelle und unabhängige Bewertung einer Immobilie. 
Der Sachverständige bewertet die Immobilie auf der Grundlage einer umfassenden Analyse von verschiedenen Faktoren wie der Lage, Größe, Zustand, Ausstattung und anderer (Um-) Nutzungs-möglichkeiten der Immobilie.
Zusätzlich werden die Rechte und Belastungen des Grundstücks 
(z.B. Baulast, Wegerecht, Wohnrecht, Erbbaurecht u.v.a.) bewertet und fließen in den Verkehrswert ein.
Weiterhin werden evtl. Weiterentwicklungen der Städte- und Verkehrsplanung geprüft. 

Das Sachverständigengutachten ist deutlich umfangreicher und detaillierter als eine kostenfreie Immobilienbewertung und wird in der Regel auch von Banken, Versicherungen oder Gerichten als Entscheidungsgrundlage verwendet. 
Entsprechende Parameter und auszuweisende Werte müssen vor Auftragsvergabe besprochen werden.

Im Gegensatz zur kostenfreien Immobilienbewertung ist ein Sachverständigengutachten mit Kosten verbunden, die je nach Aufwand variieren können.